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2000-2005
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Im ersten Quartal des Jahres 2000 erschien in Japan die „PlayStation2“. Im ersten Verkaufsjahr wanderten über 20 Millionen Exemplare über die Ladentische, obwohl es anfangs für 900DM verkauft wurde. Diese Spielkonsole konnte allerdings auch mehr als die bisherigen, sie konnte nämlich auch als DVD-Player verwendet werden. Top-Spiele waren unter anderem „Tekken Tag Tournament“, „Medal of Honour“ oder „GTA Vice City“, sowie die ausgezeichnete Fahr-Simulation „Gran Turismo 3“. Man entwickelte auch Online-Spiele. Die Konsole selbst wurde selbstverständlich in den folgenden Jahren weiterentwickelt und sind vor allem farblich kaum zu schlagen. Aber auch das Laufwerk haben die Techniker gründlich überarbeitet,das nun auch selbst gebrannte DVDs in allen Formaten abspielt.
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2001 erschien der Game Boy Nachfolger „Game Boy Advance“ (GBA) von Nintendo, welcher die derzeit größte Hand-Konsole („Handheld“) auf dem Markt ist. Er kann nun sogar simple 3D-Effekte darstellen und ist in Farbe. Es wurden viele klassische Spiele wie „Super Mario“, „F-Zero“ und „Mario Kart“ umgesetzt. Man kann den GBA über ein Spezialkabel sogar an den Gamecube anschließen, mit dem im selben Jahr eine neue Nintendo-Spielkonsole auf den Markt kam. Er ist recht klein und ist schick und praktisch mit einem Trägergriff gestaltet. Die Spiele erschienen auf Mini-DVDs, die nicht kopierbar sind, da es dafür keine entsprechenden Brenner gibt. Das Startspiel dieser Konsole war „Super Monkey Ball“, das grafisch schönste ist aber ohne Zweifel „Resident Evil Zero“.
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Im selben Jahr veröffentlichte Microsoft die schon lange ersehnte „Xbox“. Es war bzw. ist die erste Spielkonsole von Microsoft, die in Sachen Leistung locker die PlayStation2 und auch den Gamecube übertrumpft. Die DVD-Funktion kann hier nur mit einem Aufpreis verwendet werden, dabei war die Xbox bei der europäischen Markteinführung mit einem Preis von 480€ sowieso schon ziemlich teuer. Drei Monate nach Verkaufsstart senkte Microsoft den Anschaffungspreis deshalb mehrmals auf schließlich 250€. Die gute Qualität der Spiele ließen z.B. der Ego-Shooter „Halo“ oder „Dead or Alive“ deutlich erkennen. So startete die Xbox sogar noch besser als die PlayStation2.
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Erst im Jahr 2005 erschienen neue Handheld-Konsolen. Der „Nintendo DS“, in Nachfolge des Gameboy Advance und die „Playstation Portable“ (PSP) von Sony. Der Nintendo DS ist insofern innovativ, als dass er mit einem integrierten Micro und zwei Bildschirmen mit Touchscreen neuartige Eingabemöglichkeiten bietet. Die PSP ist im Gegensatz dazu deutlich leistungsstärker und kann darin beinahe mit ihrer großen Schwester, der PS2 konkurrieren.
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Seit Beginn des neuen Jahrtausends wird verstärkt auch der künstlerische Aspekt der Entwicklung von Videospielen erkannt. So wurden vor kurzem sogar wissenschaftliche Studiengänge zur Erforschung dieses neuen Mediums gegründet. Der Musiksender MTV hat im Jahr 2004 außerdem erstmals die „International Game Awards“ in Berlin verliehen.
Die Gegenwart
Ende November 2005 begann die neue Generation von Videospielen mit der Veröffentlichung der „Xbox 360“. Sie konnte mit einer hochauflösenden Grafik und einem Online-Modus überzeugen. Nintendos völlig neuartige Konsole „Wii“ bestach dagegen weniger mit höheren Prozessor und Grafikleistungen, als mittels bewegungsempfindlicher Sensoren am Steuer-Stick ein interaktives Teilnehmen am Spielgeschehen ermöglicht wird. Veröffentlicht wurde sie im Dezember 2006. Erst im März 2007 erschien die „Playstation 3“ (PS3), auch hier wurde mehr Wert auf Grafik und Leistung gelegt, als auf Interaktivität. Anders als bei der PS2 gab es keine Erschütterungsfunktion mehr in den Joypads, stattdessen eine Neigungssensibilität. Die Xbox 360 konnte mit einem HD-DVD-Laufwerk aufgerüstet werden, während die PS3 bereits standardmäß mit einem Bluray-Laufwerk aufwartete.
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