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Die 90er Jahre
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Gleich zu Beginn der 90er-Jahre vermarktete Nintendo den NES-Nachfolger „Super Nintendo“. Optisch gestaltete sich die Konsole eher robust und ähnelte technisch dem „Mega Drive“, bot aber eine bessere Grafik und Soundkulisse. Die bekanntesten Spiele waren vermutlich weiterhin „Zelda“, außerdem die „Donkey Kong“-Reihe und natürlich der Fun-Racer „Mario Kart“. Durch ein pfiffiges Gimmick mit dem Namen „Nintendo-Adapter“ ließen sich sogar Game Boy-Spiele spielen. Die Entwicklung dieser Konsole ging noch bis in das Jahr 2000 hinein.
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Mitte der 90er-Jahre veröffentlichte Sega mit dem „Sega Saturn“ den Mega-Drive-Nachfolger, der sich aber vor allem deshalb nicht wirklich durchsetzen konnte, weil Sony nur einen Monat später mit der „PlayStation“ nachrückte. Jene Spielkiste bot ein umfangreicheres Softwareangebot und etablierte sich schnell. Mit weltweit mehr als 3.000 Spielen führt die PlayStation sogar noch heute die längste Spielliste auf dem Konsolenmarkt an. Das Rennspiel „Ridge Racer“, das Science-Fiction-Spiel „wipEout“, das Rollenspiel-Epos „Final Fantasy“ sowie die Renn-Simulation „Gran Turismo“ begeisterten die Massen. Die PlayStation wurde bis zum Jahr 2000 regelmäßig weiterentwickelt.
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Seit Mitte der 90er Jahre wurden die beiden Videospiel-Bereiche für Spielekonsolen und PCs aus Vermarktungsgründen wieder zusammengeführt. Man verkaufte die selben Speichermedien (CD-Rom) und schaffte so eine Entwicklung für den breiteren Massenmarkt.
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Als sich 1996 auch Nintendo wieder auf dem Markt blicken ließ und den „Nintendo 64“ an den Mann bringen wollte, lieferte die bisher so erfolgreiche Firma ihr neues Gerät jedoch ohne CD-Laufwerk aus, was dazu führte, dass viele Spieler Nintendo den Rücken zukehrten. Auf Grund der weiterentwickelten Spiel-Klassiker wie z.B. „Super Mario 64“ und „Legend of Zelda“, das vor allem durch seine erstklassige Grafik überzeugte, konnte sich das N 64 aber doch noch auf dem Markt durchsetzen.
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Sega startete schließlich 1998 mit dem „Sega Dreamcast“ einen letzten Versuch, wieder zu den anderen Konsolenherstellern aufzuschließen. Die Konsole erschien in Japan 1 ½ Jahre vor der PlayStation 2 und dem Gamecube und war mit einem Preis von ca. 400 DM recht günstig. Mit besonders grafisch überzeugenden Titeln wie „Crazy Taxi“ oder „Soul Calibur“ versuchte sich das Dreamcast durchzusetzen, allerdings schlug auch dieser versuch fehl, so dass die Verkaufszahlen bereits 1999 wieder sanken.
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