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Die Anfänge
Videospiele prägen heute unsere Kultur und beeinflussen Menschen moderner Gesellschaften ebenso wie die anderen Massenmedien. Besonders bei Jugendlichen ist zu beobachten, dass sich ihr Alltag durch den Einzug von Videospielen teilweise verändert. Sie verbringen immer weniger Zeit außerhalb des Hauses, sondern bleiben in ihren Zimmern, um die Geschichten digitaler Welten zu durchspielen. Die Hauptkäufergruppe sind jedoch nicht die Jugendlichen, da sie nicht über das entsprechende Geld verfügen. Deshalb bedienen sie sich immer häufiger illegaler Raubkopien. Der Videospielkultur schließt sich nun also eine Debatte um die Verbreitung von Raubkopien über das Internet an. Diskutiert wird ebenso die Gewaltverherrlichung in Videospielen, da es mittlerweile viele Spiele gibt, die fast ausschließlich einen gewalttätigen Inhalt haben.
Aber wie fing alles an?
Wer das Videospiel offiziell erfunden hat, ist eine umstrittene Sache. Sicher ist aber, dass diese Technik in amerikanischen High-Tech-Labors begann. Es gab damals noch keine Farbfernseher, Disketten oder gar ähnliches, nur die Elite-Universitäten und Forschungslabore verfügten über dafür notwendiges Material.
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1958 konstruierte der amerikanische Physiker William Higinbotham das Spiel „Tennis for Two“, welches aus einem Analogcomputer und einem Oszillografen bestand. Es wird von den meisten als das erste Computerspiel angesehen. Weitere grafische einfache Spiele entstanden daraufhin auf den Großrechnern der amerikanischen Universitäten, wie z.B. „Space War“, das 1962 von Professor Steve Russell am Massachusetts Institute of Technology entwickelt wurde. Das Programm verbreitete sich schnell in den Unis, so dass es auch der Student Nolan Bushnell kennenlernte, der in dieser Technologie bereits die Zukunft erahnte. Auf Grund der teuren Technik, dauerte es aber noch 12 Jahre, bis er selbst sein Werk dazu beitragen konnte.
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Der 29.11.1972 gilt heute allgemein als der Geburtstag der Videospiele, da jener Nolan Bushnell an diesem Tag den ersten Spielautomaten namens „Pong“ aufstellte. Es war eine simple Variante des Pingpong und stellte auf dem Bildschirm lediglich zwei Schläger, einen Ball und eine Spielstandanzeige dar. In einer Poolbillard-Kneipe wurde der Automat zum Test neben den normalen Flippern aufgestellt, wo er so intensiv genutzt wurde, dass der Münzeinwurf schnell verstopfte. Nach diesem Erfolg beschloss Bushnell umgehend, einen eigenen Automatenvertrieb zu gründen. So war „Atari“ geboren. 1975 veröffentlichte Atari auch eine Heimversion von Pong, die in Kooperation mit der Handelskette „Sears“ ein Riesenerfolg wurde. Ab 1973 wimmelte es aber auch in Japan von unzählbar vielen Pong-Varianten. Atari musste nun auch den harten Konkurrenzkampf mit den japanischen Herstellern Sega und Taito aufnehmen.
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